Das Sanierungsgebiet NINO liegt südlich des Frensdorfer Ringes, der die Innenstadt Nordhorns umfährt. Die Entfernung bis zur Altstadt beträgt knapp 1 km.
Das Sanierungsgebiet ist über den Frensdorfer Ring gut an das überörtliche Hauptverkehrsstraßennetz der Bundesstraßen 213 und 403 angebunden. Die A 30 (HannoverAmsterdam) bzw. in die umliegenden Städte Lingen, Bad Bentheim, Oldenzaal / Hengelo / Enschede sind somit schnell zu erreichen. Die westlich an das Sanierungsgebiet angrenzende Friedrich-Ebert-Straße ist als Kreisstraße klassifiziert und leistungsfähig ausgebaut.
Der Geltungsbereich des Sanierungsgebietes NINO ist begrenzt
- nördlich durch den Frensdorfer Ring,
- westlich durch die Bahnlinie der Bentheimer Eisenbahn,
- östlich durch die Turmstraße und den Frensdorfer Ring und
- südlich durch den Nordhorn-Almelo-Kanal.
Das eigentliche Betriebsgelände der Firma NINO erstreckt sich von der Prollstraße im Norden bis an den Frensdorfer Ring, entlang der Turmstraße und deren Verlängerung im Osten bis an den Nordhorn-Almelo-Kanal im Süden. Im Westen zieht sich die Begrenzung entlang der Hafenstraße sowie der Bahntrasse der Bentheimer Eisenbahn. Die maximale Ausdehnung beträgt 850 m in Nord-Süd-Richtung und 300m in West-Ost-Richtung.
Direkt im Westen des Sanierungsgebietes verläuft die Schienentrasse der Bentheimer Eisenbahn AG, die diese Strecke jedoch nur für den Güterverkehr bedient und im Süden auf der Höhe der Hafenstraße Abstellgleise für Güterwagons unterhält.
Der südlich des Sanierungsgebietes verlaufende Nordhorn-Almelo-Kanal aus dem Jahr 1892 wird nicht mehr für die Binnenschifffahrt genutzt. Der Kanal zieht sich auf ca. 500 m Länge entlang des Gebietes.
Im Norden grenzen an das Sanierungsgebiet der Güterbahnhof sowie ein Gartenbaumarkt an. Dem Uhrzeigersinn folgend erstreckt sich hauptsächlich kleinteilige, ein- bis zweigeschossige Wohnbebauung sowie ein Getränkehandel und eine Schule auf der Ostseite des Werkes. Entlang der Turm- und Hambrachstraße befinden sich mehrere Gebäudeensemble, die aus dem Werkswohnungsbau entstanden sind. Im Südosten war direkt am Nordhorn-Almelo-Kanal ein Gewerbebetrieb aus der Papierrecyclingbranche angesiedelt, der nach einem Brand abgerissen wurde. Auf Grund der Lagegunst des Grundstücks am Kanal und zur umgebenden Wohnbebauung sowie der offensichtlichen Funktionslosigkeit dieser Flächen wurde das Grundstück mit in die Sanierung einbezogen.
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