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NINO SEG
Um die dringend erforderlichen Maßnahmen zur Sanierung der Altlasten und zur Wiedernutz­barmachung des NINO-Geländes durchzuführen, wurde am 28.10.1999 die NINO Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (NINO SEG) mit einer Stammeinlage von 250.000 € gegründet.

In dieser Gesellschaft haben sich der für die Altlastensanierung verantwortliche Landkreis Grafschaft Bentheim, die für die Entwicklungsplanung zuständige Stadt Nordhorn, die für das Projektmanagement zuständige GFS - Gesellschaft für Stadterneuerung mbH sowie ein mittelständisches Nordhorner Unternehmen zusammengeschlossen.

Die Aufgaben der Gesellschaft sind:
  • Untersuchung, Sicherung, Sanierung der vorgefundenen Altlasten,
  • Umnutzung erhaltenswerter Bausubstanzen,
  • Abriss nicht erhaltenswürdiger Gebäude,
  • Erschließung, Entwicklung und Vermarktung des sanierten Geländes,
  • Wahrnehmung der Aufgaben des Sanierungstreuhänders für die Stadt Nordhorn.

Endgültiges Ziel der Sanierungsstrategie ist die Umwandlung des gesamten Gebietes in einen Standort für Wirtschaft, Technologie und Bildung mit dem zum „Kompetenzzentrum Wirtschaft“ umgebauten NINO-Hochbau als Mittelpunkt.

Unmittelbar nach ihrer Gründung begann die NINO SEG mit der Untersuchung der komplexen Altlastensituation. Gemeinsam mit der Bodenschutz- und Wasserbehörde des Landkreises und eingeschalteten Sondergutachtern wurde eine detaillierte Bestandsaufnahme der Kontamination vorgenommen und eine Konzeption zur Dekontaminierung ausgearbeitet. Im Laufe der Boden- und Grundwassersanierung hat sich ein umfassendes und innovatives Gesamtkonzept herausgebildet. Dabei erfolgt die Projektsteuerung durch die Bodenschutz- und Wasserbehörde des Landkreises. Der Sanierungsbetrieb wird durch Personal der NINO SEG sichergestellt. Zum Einsatz kommen neben speziell entwickelten Materialien und Techniken innovative Sanierungstechnologien.

Neben der Altlastensanierung ist die Gebietsentwicklung des ca. 20 ha großen Sanierungsgebietes vorrangiges Anliegen der NINO SEG. Die umfassende Projektentwicklung des NINO-Hochbau und sein Umbau zum „Kometenzzentrum Wirtschaft“ standen dabei in den vergangenen Jahren im Mittelpunkt.

Mit dem Abschluss der Projektentwicklung des NINO-Hochbaus und der damit verbundenen Erschließung des Geländes widmet sich die NINO SEG nun verstärkt der Vermarktung der noch unbebauten Flächen des Sanierungsgebietes. Die Umgestaltung des Gebietes zum „NINO-Wirtschaftspark“ – als Standort für Wirtschaft, Technologie und Bildung – soll vorrangig Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor die Möglichkeit bieten sich in der Nähe zur Innenstadt ansiedeln zu können.

Aufsichtsrat (politische Vertreter):
Landrat Friedrich Kethorn (AR-Vorsitzender)
Bürgermeister Meinhard Hüsemann (stellv. AR-Vorsitzender)
Wolff-Rüdiger Kopper
Ingrid Otte
Theo Kramer
Erika Meier-Schinke
Annelies Pötter
Bernhard Horstmann

Gesellschafterversammlung (politische Vertreter):
Landrat Friedrich Kethorn
Bürgermeister Meinhard Hüsemann
Dr. Wiebke Buchholz-Will
Wilhelm Horstmann
Gerhard Woltering
Henning Lindschulte
Mirko Schulz
Hans-Werner Schwarz

Geschäftsführung:
Gerhard Woltering